Archivalie des Monats Juli

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Verfügung des Landrates an den jungen Bürgermeister Budde zur Begehung des Festtages, anläßlich der Befreiung Deutschlands von der Napoleonischen Besetzung

Nach Ende der Napoleonischen Besetzung des Rheinlandes 1813/1814 wurde 1817 der erst fünfundzwanzigjährige Wilhelm Budde zum Bürgermeister der Samtgemeinde Bergneustadt-Wiedenst-Lieberhausen gewählt. Von 1818 bis 1862 war Budde einer der bedeutensten Bürgmeister von Bergneustadt. In seiner Amtszeit wurden zahlreiche Projekte verwirklicht, die Neustadt letztendlich wieder aus der Bedeutungslosigkeit heraus führten. Zu nennen sind z.B. der Bau eines ersten Wasserleitungsnetzes, der Bau der Köln-Olper-Straße durch Bergneustadt oder der Errichtung des Gasthofes mit Posthalterei "Graf von der Mark" an der neuen Chaussee. Erst 1858 erhielt Neustadt die Stadtrechte zurück. Wiedenest und Lieberausen wurden allerdings abgetrennt und zu Neustadt (später Bergneustadt)-Land. Erst 1969 kamen Wiedenest und Pernze im Rahmen der Kommunalreform wieder zu Bergneustadt.